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Der Energieausweis wird in diesem Sommer f\'fcr viele Hausbesitzer Pflicht. Deshalb will mancher Immobilieneigent\'fcmer den Fr\'fchsommer nutzen und sein Haus energetisch sanieren las sen. "Vorsicht!", mahnt Heinrich-K. Friedemann-Stock, Leiter des Stuttgarter B\'fcros des Verbands Privater Bauherren (VPB): "Eine solche Sanierung kostet mehrere Zehntausend Euro. Wer so viel investiert, der sollte die Arbeiten gr\'fc ndlich planen und vorbereiten." \par \par Dazu geh\'f6ren neben dem Sanierungsgutachten eines unabh\'e4ngigen Bausachverst\'e4ndigen auch mehrere Kostenvoranschl\'e4ge. "Auf keinen Fall sollten private Bauherren solche gro\'dfen Auftr\'e4 ge an den Erstbesten vergeben", warnt Bauexperte Friedemann-Stock, "schon gar nicht an eine ihnen unbekannte Firma aus dem Internet. Gute Facharbeit hat immer ihren Preis und ist nicht f\'fcr Dumpinglohn zu haben." \par \par Bei komplizierten Bausanierungen empfiehlt der VPB grunds\'e4tzlich, im Vorfeld einen unabh\'e4ngigen Sachverst\'e4ndigen hinzuziehen. Er pr\'fc ft die Situation am Bau und empfiehlt die technisch optimalen Sanierungsschritte. Anhand seiner Expertise kann der Bauherr die notwendigen Arbeiten dann gezielt ausschreiben. Dabei lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen. Zwar spart de r Bauherr durch das blo\'dfe Einholen von Kostenvoranschl\'e4gen noch kein Geld, aber er bekommt einen \'dcberblick \'fc ber die Marktpreise und kann gegebenenfalls mit Hilfe mehrerer Angebote bei dem von ihm favorisierten Unternehmen nachverhandeln. Maximal zwei Wochen, so wei\'df der Experte, braucht ein gut gef\'fchrter Betrieb f\'fcr ein Angebot. \par \par "Kostenvoranschl\'e4ge m\'fcssen vergleichbar sein", erinnert Bausachverst\'e4ndiger Friedemann-Stock. Der Auftraggeber sollte sich die handwerklichen Leistungen genau beschreiben und die einzelnen technischen Bauteile separat auflisten lassen. "Kostenvoranschl\'e4ge sind in der Regel gratis, sie geh\'f6ren zur Akquise", erkl\'e4 rt der Experte. "Muss der Handwerker zur Berechnung des Voranschlages aber erhebliche Vorarbeiten erledigen, dann kann das unter Umst\'e4nden etwas kosten. Dar\'fcber sollten Bauherr und Unternehmer vorher sprechen." \par \par Kostenvoranschl\'e4ge bringen Planungssicherheit. Was geschieht aber, wenn der endg\'fcltige Preis dann doch erheblich \'fcber dem Kostenvoranschlag liegt? "Das kommt leider immer wieder vor", res\'fcmiert der Baufachmann Jahrzehnte lange Erfahrung. "H \'e4ufig fehlt es an Sorgfalt bei der Einholung des Kostenvoranschlags. Oft beauftragen auch die Bauherren w\'e4hrend der Ausf\'fchrung zus\'e4tzliche Leistungen, was dann die Gesamtrechung erheblich verteuert." \par \par Der Kostenvoranschlag sollte grunds\'e4tzlich eingehalten werden, und je detaillierter er ist, umso leichter ist das auch m\'f6glich. "Aber gerade im Altbau", erl\'e4utert Bausachverst\'e4ndiger Friedemann-Stock, "wei\'df man oft nicht, was einen erwartet, bis man mit den Arbeiten begonnen hat. Deshalb ist das Sachverst\'e4ndigengutachten im Vorfeld so wichtig. Zehn Prozent plus oder minus gegen\'fcber dem Kostenvoranschlag liegen aber durchaus im Rahmen." \par \par Kommen dann doch unerwartete Hindernisse beim Umbau hinzu oder werden zus\'e4tzliche Bauteile ben\'f6tigt, dann muss der Handwerker den Bauherrn rechtzeitig dar\'fcber informieren und sein Einverst\'e4ndnis holen. \par \par Ein Kostenvoranschlag ist noch kein Auftrag. Dieser kann auf der Basis des Kostenvoranschlags entweder als Einheitspreisvertrag oder als Pauschalpreisvertrag abgeschlossen werden. Wenn s\'e4mtlich e Leistungen klar definiert sind und unerwartete Probleme ausgeschlossen, dann bietet der so genannte Pauschalpreisvertrag dem Bauherrn Kostensicherheit. Beim Einheitspreisvertrag werden Leistungen nach Aufma\'df und Einheitspreisen abgerechnet. \par \par "Der Preis sollte nicht das einzige Argument bei der Auftragsvergabe sein", r\'e4t der Bauexperte. "Am zuverl\'e4ssigsten arbeiten immer wieder heimische Betriebe. Sie sitzen vor Ort, sind immer schnell zur Hand. Au\'dferdem k\'f6 nnen sie dem Bauherrn Referenzobjekte in der N\'e4he nennen - und haben einen guten Ruf zu verteidigen."}{\insrsid4994141 \par }{\insrsid3955509 \par }\pard \ql \li0\ri-288\widctlpar\faauto\adjustright\rin-288\lin0\itap0 {\insrsid4994141 Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesb\'fcro, Chausseestra\'df e 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111, E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de. \par }}