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August 2008 \par VPB: Schimmel bevorzugt feuchte R\'e4ume \par \par \par }{BERLIN. Arglose Hausbesitzer, so warnt der Verband Privater Bauherren (VPB) teilen sich ihr Heim mit unliebsamen und l\'e4stigen Mitbewohnern: Schimmelpilzen, Bakterien, Hefepilzen, Sch\'e4 dlingen und Milben. Im Laufe der Jahrtausende hat sich der Mensch zwar mehr oder weniger an die St\'f6renfriede gew\'f6hnt, l\'e4stig \endash und mitunter auch gesundheitssch\'e4dlich \endash sind sie dennoch. \par \par Schimmelpilze sind ein klassisches Beispiel f\'fcr dieses Zusammenleben. Unter den \'fcber 100.000 Schimmelpilzarten existieren viele n\'fctzliche. Sie beseitigen organische R\'fcckst\'e4 nde, helfen bei der Humusbildung und haben ihren festen Platz im biologischen Kreislauf. Nur die wenigsten Schimmelpilzarten sind wirklich sch\'e4dlich \endash einer allerdings f\'e4llt sogar als potenzielle biologische Waffe unter das K riegswaffenkontrollgesetz. \par \par Schimmelpilze k\'f6nnen verschiedene schwere Gesundheitsst\'f6rungen ausl\'f6sen, darunter entz\'fcndliche Erkrankungen des Organsystems, der N\'e4gel, Haare und Atmungsorgane. Schimmelsporen sind auch f\'fcr Allergiker gef\'e4 hrlich. Schimmel kann zu Hautreizungen f\'fchren, zu grippe\'e4hnlichen Beschwerden, zu Ersch\'f6pfungszust\'e4nden, Schwindel, Ged\'e4chtnis- und Sprachst\'f6rungen sowie zu Atemwegserkrankungen bis hin zu schwerem Asthma. \par \par Problematisch beim Schimmelbefall sind vor allem die Begleitumst\'e4nde: Wo Schimmelpilze sich wohl f\'fchlen, da ist es feucht, und im Feuchten gedeihen Bakterien, die wiederum dem Menschen erheblich zusetzen. Neben der Feuchtigkeit ben\'f6 tigen Schimmelpilze zwei weitere Dinge zum Gedeihen: W\'e4rme und Nahrung, vorzugsweise energiereiches organisches Material. In bewohnten H\'e4usern sind W\'e4rme und entsprechendes N\'e4 hrmaterial vorhanden, die zur Schimmelbildung notwendige hohe Feuchtigkeit fehlt aber meist, zumindest wenn normal geheizt wird. Es reichen allerdings schon geringe Sch\'e4den, wie etwa ein kleines Loch im Dach, durch das es hineinregnet, oder ein defektes Leitungsrohr, das die W\'e4nde durchn\'e4sst, um das Wachstum des Schimmelpilzes auszul\'f6sen. \par \par Wichtig zur Vorbeugung sind deshalb die schnelle Beseitigung von Feuchtesch\'e4den, die regelm\'e4\'dfige Pflege der Bausubstanz wie auch sorgf\'e4ltiges L\'fc ften im Alltag. Hat sich der Schimmel trotzdem eingenistet, warnt der VPB davor, gleich bei den ersten Anzeichen unkontrolliert verschiedene Produkte zur Schimmelentfernung einzusetzen. Viele dieser Mittel k\'f6nnen n\'e4mlich ihrersei ts gesundheitliche Beschwerden bei den Bewohnern hervorrufen. \par \par Bei der Sanierung von Schimmel befallener R\'e4ume brauchen die Hausbewohner qualifizierte Hilfe. Zun\'e4chst suchen erfahrene Bausachverst\'e4ndige die Feuchtequelle und beseitigen deren Ursache. Anschlie\'df end wird das Haus getrocknet. Parallel dazu lassen die Experten die genaue Art des Schimmelpilzes von erfahrenen Innenraumanalytikern analysieren, damit sie wissen, mit welchem der \'fcber 100.000 Arten sie es zu tun haben. Danach richtet sich die Sanier ungsmethode. In der Regel werden die mit dem Schimmelpilz belasteten Bauteile sorgf\'e4 ltig gereinigt oder sogar komplett ausgetauscht. Wichtig auch: Der Erfolg der Sanierung muss im Laufe der folgenden Monate noch einige Male kontrolliert werden, damit kein Schimmel unentdeckt zur\'fcckbleibt. \par }{ \par \par Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesb\'fcro, Chausseestra\'dfe 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111, E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de. \par }}