Über unsBerater findenServicePresseLinksKontakt
Berater in der NäheSuchen

Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


22. Mai 2013

VPB: Garageneinfahrt muss nicht bequem sein

BERLIN. Am Platz für Autostellplätze wird oft gespart. Viele Tiefgaragen sind Paradebeispiele dafür. Aber auch Einzel- oder Doppelgaragen auf privatem Grund können schmaler ausfallen, als mancher Käufer einer schlüsselfertigen Immobilie vermutet, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB) und bezieht sich dabei auf einen Beschluss des Oberlandesgerichts München(OLG München, Beschl. v. 07. 08. 2012, Az. 9 U 601/12). Ein Bauherr hatte gegen seinen Bauunternehmer geklagt, weil er seinen Wagen nur mit mehrmaligem Rangieren in der hauseigenen Garage parken konnte. Für ihn war das ein Mangel. Das Gericht sah das anders. Da es für den Bau einer privaten Garage keine anerkannten Regeln der Technik gäbe, habe der Bauunternehmer seinen Vertrag erfüllt. Der Fall zeigt: Wer baut, modernisiert oder kauft, sollte auch der Stellplatzfrage einige Aufmerksamkeit schenken. Unabhängige Bausachverständige beraten dabei und klären mit dem Bauherrn, ob dessen Van auch in die geplante Garage passt.



15. Mai 2013

VPB: Bauherren sollten sich über nachhaltige Baustoffe informieren

BERLIN. Acht von zehn modernen Einfamilienhäusern bestehen heute aus dünnen tragenden Außenwänden und einem darauf montierten Wärmeverbundsystem aus Polystyrol. Dieser Wandaufbau, so der Verband Privater Bauherren (VPB) ist im Schlüsselfertigbau Standard. Bauherren, denen Fragen der Nachhaltigkeit und des Brandschutzes wichtig sind, sollten sich überlegen, ob sie nicht eine nachhaltigere Alternative bevorzugen, denn die gibt es: Alternativen, die in Herstellung, Dauerhaftigkeit und späterer Entsorgung besser dastehen als das gängige Material. Zum Beispiel Mineralwolle. Auch ein reiner Massivbau mit entsprechend dicken Außenwänden ist denkbar. Puristen entscheiden sich eventuell für einen Massivbau aus Lehm- oder aus Mauersteinen, die mit Perlit, einem nichtbrennbaren vulkanischen Gestein, gefüllt sind. Schlüsselfertiganbieter haben solche Baustoffe allerdings in der Regel nicht im Programm. Wer nachhaltig bauen will, der muss sich also zunächst immer gut und vor allem unabhängig beraten lassen, um zu sehen, welche Baustoffe auf dem Markt sind und was sie kosten.



08. Mai 2013

VPB: Cool bleiben bei der Bemusterung!

BERLIN. Bauherren sind auch nur Menschen, und wenn sie die Fliesen, Türen und Sanitärobjekte fürs neue Haus auswählen, dann werfen sie schnell das eigene Budget über den Haufen. Unter dem Motto „Wir bauen ja nur einmal im Leben!“ wird geordert, was gefällt. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät Bauherren hier: Cool bleiben! Erst mal prüfen, was zum Haus dazu gehört und schon im Preis enthalten ist. Diese Objekte kosten nämlich nichts extra! Was viele Bauherren nicht wissen - Bemusterungszentren arbeiten wie Supermärkte: Vorne stehen die schönen Dinge, sozusagen die Schokolade, die Wanne, Waschbecken, Haustüren und Fliesen, die gerade in allen Hochglanzmagazinen zu bewundern sind. Bei dieser Ware sollen Bauherren reflexartig zugreifen. Das tun viele auch. Angesicht der Pracht, auf die ihre Augen gerade geschult sind, verschmähen sie die Waren weiter hinten – just die, die im Hausangebot enthalten sind und die sie bereits bezahlt haben. Wie können Bauherren diesen Verlockungen widerstehen? Kluge Bauherren bewahren kühlen Verstand und gehen zielstrebig zu den Objekten, die im Preis enthalten sind. Und sie trösten sich mit einer uralten Erkenntnis: Alles was heute der letzte Schrei ist, mag in drei Jahren keiner mehr anschauen. Neutrale weiße Sanitärobjekte dagegen bleiben immer aktuell.



01. Mai 2013

VPB: Handwerkerechnungen steuerlich absetzen

BERLIN. Ende Mai müssen die Bundesbürger wieder ihre Steuererklärung abgeben. Was viele immer noch nicht nutzen oder wissen: Sie können dabei einen Teil ihrer Handwerkerrechnungen steuermindernd geltend machen, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Zwanzig Prozent von insgesamt 6.000 Euro Handwerkerrechnung können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Das sind immerhin 1.200 Euro. Vorausgesetzt, es liegt eine ordentliche Rechnung vor, die per Überweisung bezahlt wurde. Abzugsfähig sind alle Handwerker- und Renovierungsarbeiten am eigenen und selbst bewohnten Haus. Und zwar die reinen Arbeitskosten ebenso wie die Fahrtkosten und die anteilige Mehrwertsteuer. Nicht abzugsfähig sind Materialkosten. Und: Handwerkerleistungen können nur noch dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn für die Arbeiten nicht gleichzeitig öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen werden. Dazu zählen unter anderem zinsgünstige Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse, beispielsweise aus der KfW-Förderung.



24. April 2013

VPB: Nicht auf Festpreise reinfallen!

BERLIN. Wer baut, der fürchtet hohe Kosten. Nicht zuletzt deshalb wählen viele Bauherren Schlüsselfertighäuser mit „Festpreis“. Was sie nicht ahnen: Diese „Festpreise“ sind eigentlich Verkaufsargumente und in der Regel nicht die tatsächlichen Endpreise. Das weiß der Verband Privater Bauherren (VPB) aus jahrzehntelanger Erfahrung. Ganz abgesehen davon, dass in den meisten Bauverträgen wichtige Leistungen, wie etwa die Kanalanschlüsse völlig fehlen und deshalb zusätzlich bezahlt werden müssen, kassieren viele Schlüsselfertiganbieter ihre im Werbeprospekt versprochenen „Festpreise“ im Kleingedruckten der Verträge wieder ein. So sind nach einer VPB-Studie aus dem Jahr 2012 beispielsweise 60 Prozent der Festpreise zeitlich befristet. Verstreicht diese Frist, schnellen die Preise oft hoch – und das Haus wird erheblich teurer als gedacht. Das merkt der Bauherr aber nur rechtzeitig, wenn er seinen Bauvertrag vor der Unterschrift vom unabhängigen Sachverständigen prüfen lässt.



17. April 2013

VPB: Grunderwerbsteuer schnell bezahlen

BERLIN. Wer baut oder ein Haus kauft, der weiß, das wird teuer. Was viele unterschätzen sind die Nebenkosten, so die Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB). Dazu zählen zum Beispiel die Maklergebühren, die Notariatskosten, die Eintragung ins Grundbuch, die Bereitstellungsgebühren für die Hypothek oder auch die Grunderwerbsteuer. Sie wird beim Kauf aller inländischen Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen fällig, übrigens auch beim Erwerb eines Erbbaurechts. Inzwischen beträgt die Grunderwerbsteuer in der Mehrzahl der Bundesländer fünf Prozent. Die Grunderwerbsteuer wird nach der Protokollierung des Kaufvertrags beim Notar fällig. Das Finanzamt schickt dem Käufer die entsprechende Rechnung. Die sollte er auch umgehend bezahlen, rät der VPB, denn erst wenn die Grunderwerbsteuer bezahlt ist, dann stellt das Finanzamt die sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Und die wiederum benötigt das Grundbuchamt, um den neuen Eigentümer offiziell ins Grundbuch eintragen zu dürfen.







© VPB 2012, Berlin zur Homepage Diese Seite drucken

Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Eine Nutzung der Texte bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung.

Baupraxis Neubau Baupraxis Altbau Baupraxis Schadstoffe Baupraxis Energiesparen