Baugutachter
Gerade wer eine ältere Immobilie erwerben möchte, sollte sich nicht auf den äußeren Schein des Hauses verlassen. Selbst zwei Besichtigungen reichen da kaum aus, um den Zustand der Immobilie wirklich beurteilen zu können. Als Nichtfachmann ist das Risiko viel zu groß, selbst schwerwiegende Mängel zu übersehen. Deshalb empfiehlt der VPB vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages die gebrauchte Immobilie durch einen unabhängigen Baugutachter überprüfen zu lassen. Nur ein Baugutachter kann nach sorgfältiger Prüfung beurteilen, ob eine Immobilie seinen Preis wirklich wert ist oder nicht.
Viele Immobilienkäufer befürchten hohe Gebühren bei einem Baugutachter. Dabei ist diese Angst völlig unbegründet. Wer ein
Baugutachten bei einem
Bauberater des VPB in Auftrag gibt, muss für die sachverständige Begutachtung seines Wohnhauses im Schnitt mit drei Stunden und in nicht mehr als 500 Euro rechnen. Dies ist allerdings gut investiertes Geld, wenn dadurch teure Fehlkäufe vermieden werden können.
Verzichtet der Käufer auf ein gründliches Baugutachten seiner Immobilie, muss er erfahrungsgemäß immer mit versteckten Schäden und u.U. erheblichenen Folgekosten für die nötige Sanierung rechnen. Die Praxis zeigt, dass irgendwo immer etwas im Argen liegt, was dem Laien entgeht, ein
Bausachverständiger aber als Hinweis auf mögliche Schäden zu deuten weiß. Seien es Putzverfärbungen, seltsame Gerüche, alte Heizungsanlagen, Feuchtigkeit am Fensterrahmen, Ecken mit gewellten Tapeten oder wo der Anstrich blättert, Zugerscheinungen oder verräterisches Holzmehl unter den Dachsparren. Hinter solchen Details können sich ernste Bauschäden verbergen, wie etwa verrottete Außenabdichtungen, defekte Rohre, Schimmel und Schädlinge oder durchfeuchtete Dämmstoffe.
Dabei muss dahinter sich nicht immer ein arglistiges Verhalten verbergen. Viele Verkäufer sind diese Mängel selber nicht bekannt. Nur ein Baugutchter kann den Kaufinteressenten vor den Folgen übersehener Mängel schützen. Damit auch Sie keine bösen Überraschungen erleben, vertrauen auch Sie der Erfahrung unserer Baugutachter.
Hamburg
Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und ist mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, die siebtgrößte der Europäischen Union und die größte Stadt, die nicht Hauptstadt einer ihrer Mitgliedsstaaten ist. Die Stadt Hamburg besteht aus 104 Stadtteilen und ist in 7 Verwaltungsbezirke aufgeteilt:
Wandsbek
Bergedorf
Harburg
Altona
Eimsbüttel
Bezirk Mitte
Bezirk Nord
Damit die Bevölkerung nicht in die Randgebiete abwandert, schafft die Landesregierung der "Senat" Voraussetzungen, dass in den Innenstadtgebieten Flächen für den Geschosswohnungsbau geschaffen werden. Für den privaten Wohnungsbau in Form von Ein- und Zweifamilienhäusern, Reihen- und Doppelhäusern stehen nur Flächen in den Randbereichen zur Verfügung, insbesondere in den Hamburger Stadtteilen Volksdorf, Ohlstedt, Bergstedt, Duvenstedt. Bergedorf, Rahlstedt und Poppenbüttel, und Bramfeld.
Auch in den weiteren Stadtteilen von Hamburg wie Niendorf, Schnelsen, Eidelstedt, Harburg, Ohlsdorf werden Voraussetzungen geschaffen, dass vorhandene Grundstücke geteilt und für eine Wohnhausbebauung freigegeben werden können.
Da die Grundstückspreise in Hamburg zwangsläufig teurer sind als im Speckgürtel mit den Gemeinden Ahrensburg, Norderstedt, Bargteheide, Großhansdorf, Trittau, Reinbek, Aumühle, Schwarzenbek, Wentorf, und Glinde wandern trotzdem viele junge Familien in diese Gemeinden ab, um dort ihre Wohnhäuser zu errichten.
Selbst weiter entfernt liegende Gemeinden wie Neuwulmstorf, Buxtehude, Stade, Buchholz und Jesteburg sind Gemeinden im Einzugsbereich der Freien und Hansestadt Hamburg, die gerne von den jungen Familien angenommen werden, da sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die bis in die Hamburger Innenstadt führen, zu erreichen sind.
Da sowohl Hamburg als auch die umliegenden Gemeinden nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen eigene Bebauungspläne aufzustellen, erfolgt dies in der Regel durch Investoren, die dann auch den Vertrieb und den Bau der Häuser übernehmen.
Dies hat zur Folge, dass die Bauwilligen zum Teil wenig Spielraum haben, sich ihren eigenen Vertragspartner auszusuchen und dies führt zwangsläufig auch dazu, dass die Baupreise höher ausfallen, da die Bauwilligen den Wettbewerb nicht nutzen können.
In allen Fällen hat sich gezeigt, dass es notwendig ist, vor Kauf eines Grundstückes eine eingehende Baugrunduntersuchung durchführen zu lassen, denn alle derzeit zur Verfügung stehenden Flächen sind Flächen, die insbesondere in den gewachsenen Stadtteilen wie Sasel, Rahlstedt, Tonndorf, Allermöhe, Lohbrügge, Othmarschen, Flottbek, Blankenese, und Iserbrook bei der ursprünglichen Bebauung wegen der schlechteren Bodenverhältnisse ausgespart wurden.